Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Infos für private Arbeitsleistungen

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Sollten Sie Ihren Hausanschlussgraben selbst öffnen, erkundigen Sie sich bitte bei den Ver- und Entsorgungsunternehmen (ZMW, Telekom, eon, Unitymedia, Rheingas und der Gemeinde Cölbe) über bestehende Leitungsverläufe auf Ihrem Grundstück. In diesem Fall sind Sie für Schäden haftbar. Beachten Sie auch die Hinweise auf: www. schoenstadt.net/index.php/nahwaerme/infos-zu-den-baumassnahmen

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Ihre privaten Hausanschlussgräben sollten unbedingt vor dem Aushub der Hauptgräben in der Straße fertig gestellt sein.

Sobad der Rohrgraben im öffentlichen Sgtraßenbereich geöffnet wird, lassen sie bitte Ihre Kernbohrungen ausführen (Vermeidung von Verzögerungen).

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Beim Öffnen der Rohrgräben möglichst einen beidseitigen Abstand von 1,0m des zu lagernden Aushubmaterials von der Grabenkante einhalten. (Ermöglicht ein erleichtertes, maschinelles Einbringen der Sandbettung /-umhüllung)

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Wenn möglich, 90°-Knicke des Rohgrabens vermeiden. Wenn dies nicht möglich ist, dann sollte ein Radius von 1,50 m (Achse Rohrgraben) eingehalten werden.

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Rohrgraben auf den ersten ca. 2,0m rechtwinklig zum Hauptgraben anlegen. Erst dann ggf. mit Abwinklungen im Rohrgraben beginnen. (Einbau von T-Stücken).

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Zwecks Hauseinführung die Wandfläche im Bereich der Kernbohrung(en) möglichst b=1,00 m freilegen. (erleichtert die Arbeiten für Kernbohrungen sowie Abdichtungen und Isolierung)

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Biegeradien der Rohre von r=1,50m berücksichtigen.

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In schlechten Witterungsperioden offene Gräben und seitlich lagernden Aushub möglichst abdecken, um Wasserschäden und Verschmutzungen zu vermeiden.

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Die Schutzrohre zum Einbau in die Kernbohrung bekommen Sie von der Genossenschaft. (Sprechen Sie den für Sie zuständigen Kümmerer an).

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Bitte geben Sie diese Infos auch an das von Ihnen beauftragte Bauunternehmen weiter.

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Nach Rückverfüllung des Rohrgrabens sollte die Trasse der NW-Leitungen nicht mit tiefwurzelnden Sträuchern oder Gehölzen bepflanzt werden (möglichst ganz freihalten).

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Müllabfuhr: Bitte fahren Sie an den Abfuhrtagen Ihre Müll-/Bio- und Papiertonnen aus den gesperrten Bereichen bis zu einem erreichbaren Abholpunkt. (Ein Rückwärtsfahren ist den Fahrern nicht gestattet).

Ihr Nahwärme-Team







1. Wie ist der geplante Ablauf?

In den nächsten Wochen beginnen die Baubetreuer mit den Besuchen der Häuser. Bei diesem Termin wird der Standort der Hausübergabestation angezeichnet und für die Erstellung Ihres Grabens eine Markierung an der Grundstücksgrenze und am Hauseintritt angebracht.

Die Übergabestation wird von einer Spedition direkt bei Ihnen angeliefert und im Keller in der Nähe des Montageorts deponiert. Sollte der Karton eine Beschädigung aufweisen, melden Sie dies Ihrem zuständigen Kümmerer.

Ein von der Baufirma beauftragter Elektriker wird später die Hausübergabestation (HÜS) an der Wand montieren und elektrisch anschließen.

Wenn die HÜS an einer Stelle vorgesehen ist, an der sich momentan noch die Therme oder der Kessel befinden, kann die Installation erst nach der Inbetriebnahme des Gesamtnetzes erfolgen, da die Heizung und Warmwasser bis dahin noch benötigt werden.

Eine Woche vor Ihrem voraussichtlichen Anschlusstermin (der taggenaue Anschlusstermin wird ihnen spätestens zwei Wochen vorher bekanntgegeben), muss der Graben auf dem eigenen Grundstück fertig gestellt sein.


Übersicht Nahwärmeanschluss

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In der Woche vor dem Anschluss wird ein Termin vereinbart, um die genaue Position der Kernbohrung anzuzeichnen und die Details der Kernbohrung festzulegen (s. auch Punkt 3). Der Eintrittspunkt der Leitung muss von innen und außen frei zugängig sein.

An Ihrem Anschlusstag wird die Nahwärmeleitung durch die Kernbohrung ins Haus verlegt. Es werden zwei Absperrhähne montiert und die Leitungen mit der Hausüber­gabestation verbunden.

Ab jetzt können Sie eine Heizungsfirma beauftragen, ggf. schon die Installation auf der Sekundärseite soweit zu erledigen, so dass bei Inbetriebnahme des Netzes nur noch der Heizkreislauf und Warmwasserspeicher an den Schnittstellen angeschlossen werden müssen.

Wenn das komplette Nahwärmenetz mit Heizungswasser gefüllt ist, werden die beiden Absperrhähne von der Baufirma geöffnet und die Leitung entlüftet. Danach erfolgt die Inbetriebnahme Ihrer Hausübergabestation.

Nun kann die abschließende Installation durch Ihre Heizungsfirma erfolgen, indem Heizkreislauf und Warmwasserspeicher an die HÜS angeschlossen werden. Danach heizen Sie mit Biowärme aus Schönstadt!


2. Wer macht den Graben auf dem Grundstück?

Für den Graben auf dem eigenen Grundstück muss jeder selbst sorgen.

Mögliche Baufirmen sind:

Blöcher Bau
Zum Hirschberg 6

35282 Rauschenberg - Bracht

Tel. 0 64 27 - 93 11 28


Objektpflege Frank Bender

Teichweg 16

35091 Cölbe - Schönstadt

Tel. 01 73 - 6 78 53 60


Bauunternehmen Wolf-Bau

Schönstadterstraße 3

35282 Rauschenberg-Bracht

Tel. 0 64 27 - 9 22 60

Wolf Tiefbau Inh. Irmgard Grebing

Marburger Str. 2

35282 Rauschenberg-Albshausen

Tel. 0 64 25 - 81 690


Natürlich können Sie auch eine andere Firma beauftragen. Sie sollten frühzeitig mit einer Firma Kontakt aufnehmen, um einen Auftrag zu erteilen, damit der Graben zeitgerecht erstellt werden kann. Er muss eine Woche vor dem Anschlusstermin fertig sein!

Die Maße des Grabens sind 50 cm breit und 85 cm tief. Der Aushub muss seitlich 1 m entfernt vom Graben deponiert werden (siehe Skizze). Der Graben wird vom Baubetreuer abgenommen.

In den fertigen Graben legt dann die Firma Kollmer das Rohr und sandet es ein. Das Verfüllen des Grabens ist dann wieder Ihre Aufgabe.

Wenn Sie den Graben selbst ausheben wollen, müssen Sie mit einer Arbeitszeit von ca. 1 Stunde pro Meter Graben rechnen (normaler Gartenboden ohne besondere Hindernisse wie größere Steine, alte Leitungen usw.). Eine durchtrainierte Person kann maximal 3 Std. pro Tag leisten.


3. Wer macht die Kernbohrung?

Wie für den Graben ist jeder Genosse dafür selbst verantwortlich.

Technisch bedingt gibt es zwei verschiedene Rohrsysteme für die Hausanschlüsse.



Aus Ihrem Anschreiben können Sie entnehmen, ob bei Ihnen ein oder zwei Kern­bohrungen notwendig sind. Eine Kernbohrung umfasst das eigentliche Loch und das Setzen eines Futterrohrs, das von der Genossenschaft gestellt wird.

In wenigen Einzelfällen kann sich der Durchmesser verringern. Bei einem Termin in der Woche vor dem Anschluss werden die genaue Position der Kernbohrung, der Durchmesser und die Art der Ausführung festgelegt.

Sie sollten frühzeitig eine Firma beauftragen, damit die Kernbohrung zeitgerecht in der Woche vor dem Anschluss erfolgen kann. Die Kernbohrung muss vor dem Hausanschlusstag erfolgt sein!

Weitere Informationen und einige Firmen, die Kernbohrungen anbieten, finden sich auf unserer Homepage.

Von Bohrungen in Eigenleistung wird abgeraten!

 
4. Wie funktioniert die Umstellung konkret?

Um durchgängig Heizung und Warmwasser zu haben, kann die Umstellung erst erfolgen, wenn das Netz in Betrieb gegangen ist.

Der von jedem Genossen selbst zu beauftragende Installateur trennt die bisherigen Rohre für Heizkreislauf und Warmwasser von der Kesselanlage und schließt sie an die HÜS an. Im Regelfall muss mit einem Arbeitsaufwand von ca. 8 bis 10 Stunden gerechnet werden.

In vielen Fällen können der Warmwasserspeicher und die vorhandenen Pumpen weiterverwendet werden. Grundsätzlich wird empfohlen, sich dazu von seinem Instal­lateur beraten zu lassen. Die ursprünglich geplante Sammelbestellung der Warm­wasserspeicher erwies sich als nicht sinnvoll.

Bei der begrenzten Anzahl von Installateuren und den vielen nötigen Umstellungen nach Inbetriebnahme des Netzes ist es wichtig, rechtzeitig Kontakt zu einem Installateur aufzunehmen.


5. Was mache ich mit meinem Restöl und dem Öltank?

Mit der Firma Walter Öltank-Service aus Frankenberg wurden Sonderkonditionen für den Abbau und die Entsorgung der Öltanks ausgehandelt. Dort können Sie sich ein Angebot zur Entsorgung unter dem Stichwort „Nahwärme Schönstadt“ einholen. Natürlich können Sie auch eine Firma Ihrer Wahl beauftragen.

Saubere Restölbestände (nicht der Ölschlamm, der ca. 2-3% des Gesamttank­volumens eines Tanks ausmacht), können von der Genossenschaft abgenommen werden, bis der Öltank des Spitzenlastkessels in der Energiezentrale gefüllt ist (50.000 l). Die Genossenschaft zahlt für angeliefertes und in den Öltank eingefülltes Öl 0,72 Euro/Liter.


6. Ab wann werden welche Zahlungen fällig?

Der monatliche Grundpreis von 11,90 Euro (10,00 Euro plus MwSt.) sowie die verein­barten Abschlagszahlungen fallen ab dem Folgemonat der Inbetriebnahme des Gesamtnetzes an. Voraussichtlich also ab Oktober oder November 2012. Die Ab­schlagszahlungen werden von allen jeweils zum 10. eines jeden Monats abgebucht.


7. Was mache ich mit meinem alten Öl-/Gasbrenner (Kessel)?

Kessel, die jünger als 10 Jahre sind, werden auf Wunsch auf die Homepage der Genossenschaft gesetzt. Ansprechpartner hierfür ist Walter Fürstenberg (Tel. 930019).

Die Abwicklung des Verkaufs ist allerdings Sache des einzelnen Genossen.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Installateur zwecks Vermarktung oder Entsorgung Ihrer Heizungsanlage.


8. Was ist noch zu beachten?

  • Lassen Sie sich nach dem Abbau des Öltanks im Haus eine Bescheinigung über die Entsorgung aushändigen. Diese reichen Sie beim Fachbereich Bauen, Wasser- und Naturschutz im Landratsamt ein. Kontakt: Frau Lenz, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg.
  • Für einen Erdtank muss eine Fachfirma die Entleerung und Reinigung beschei­nigen. Ein Sachverständiger führt eine Stilllegungsprüfung durch. Auch hier geht die Meldung dann an Frau Lenz.
  • Nach dem nächsten Besuch des Schornsteinfegers meldet dieser die Außerbetriebnahme Ihrer Öl-/Gaskesselanlage.

Zusätzliche Informationen